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Schon im
Mittelalter war Leipzig bedeutender Knotenpunkt des Fernverkehrs, denn
hier kreuzten sich die Via Regia und Via Imperii, eine in Nord-Süd
Richtung verlaufende, bedeutende Fernhandelsstrasse.
Nach der Wende wurde
weiter investiert in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, was Leipzig nun
auch als Messestandort zugute kommt. Bereits im Jahr 1190 fanden hier die
ersten Messen statt, heute kennt man vor allem die Leipziger Messe, die
Automobil International und die Leipziger Buchmesse, als Konkurrenz zu
Frankfurt, denn auch Leipzig ist ein historisches Buchdruckzentrum. Zu
Beginn des 18. Jahrhunderts wollte Leipzig als Messestadt dem
fortschrittlichen Paris nicht nachstehen und beschloss seine Strassen zu
beleuchten. Aus dieser Zeit stammen auch viele der Ladenpassagen in
Leipzig, welche Pferdegespannen das Wenden auf engen Strassen und Höfen
ersparen sollte, sowie gut erhaltene barocke Bürger- und Kaufmannshäuser.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören jedoch die Nikolai- und die
Thomaskirche. Die Nikolaikirche war Ausgangsort der Montagsdemonstrationen
und Friedensgebete, in der Thomaskirche wirkte Johann Sebastian Bach als
Organist und noch heute zählt der Thomanerchor zu den bekanntesten Chören
Deutschlands.
Während zu DDR Zeiten die Energieversorgung hauptsächlich durch Braunkohle
gedeckt wurde und so riesige Tagebaulöcher rund um Leipzig entstanden,
rekultivierte man, mit Stilllegung dieser Industrie nach der Wende, die
Löcher, flutete sie und so entstanden idyllische Seen mit gutem
Naherholungswert.
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