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Die nördlichste
griechische Insel im Ionischen Meer, an engster Stelle nur 2,5 km vom
albanischen Festland entfernt, erreicht man von Deutschland aus nach 2 – 3 stündigem Flug oder per Schiff von Venedig, Bari oder Brindisi.
Wegen
ihres milden ausgeglichenen Klimas, das eine, für griechische Verhältnisse
üppige Vegetation mit rot blühenden Klatschmohnwiesen, Zypressen,
Olivenhainen und Macchia hervorbringt, nennt man sie die „grüne“ Insel.
Auf Korfu wird man die typisch „griechische“ Atmosphäre, die die anderen
Inseln prägt vergeblich suchen, denn Korfu stand lange Zeit unter der
Regentschaft Venedigs, für kurze Zeit unter französischem und russischem
Protektorat, bis es dann 1864 in griechischen Besitz überging.
Wer nicht
nur Korfus schöne Sandstrände im Westen und die malerischen Kiesbuchten
genießen möchte, sollte im Mietwagen auf Entdeckungsreise gehen. Das
Straßennetz ist gut ausgebaut, aber man hält sich nicht immer an
europäische Verkehrsregeln. Daher sollte man eher vorsichtig fahren um den
höchsten Gipfel der Insel, den Pantokrator – zu Deutsch „Alleinherrscher“
- zu erkunden, die Sommerresidenz der österreichischen Kaiserin „Sissi“ zu
besuchen oder nach Paleokastritsa zu fahren. Paleokastritsa gehört zu den
schönsten Gegenden Korfus, vom bekannten Kloster aus blickt man auf
romantische, wild zerklüftete Küste und vorgelagerte Inselchen.
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