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Kalamata, die
zweitgrößte Stadt auf der Peleponnes, zeigt heute ihren Besuchern ein
vorwiegend modernes Gesicht, nachdem 1986 ein schweres Erdbeben tausende
von Bewohnern obdachlos machte.
In der Altstadt sind einige historische
Gebäude erhalten geblieben, wie z. B. die byzantinische Kreuzkuppelkirche Agii Apostoli. Oberhalb der Stadt erhebt sich die alte Burg Kastron aus
dem 13. Jahrhundert.
Noch immer ist Kalamata, trotz guter Flugverbindungen
aus Deutschland, man erreicht die Stadt nach einer ca. 2,5 Std. Flug, ein
Lieblingsziel der Athener geblieben. Auf der schönen, langen
Strandpromenade reihen sich Bars, Cafes und Restaurants, hier flanieren
die Griechen und machen die Nacht zum Tag. Obwohl es in der Stadt gute
Busverbindungen gibt, empfiehlt sich die Anmietung eines Autos. So
erreicht man die stillen Badebuchten in Kalamatas Umgebung besser, kann
originelle Tavernen und Discotheken im Bergland besuchen oder einen
Ausflug in die Mani unternehmen. Auch die
Costa Navarino
liegt hier in greifbarer Nähe.
Dieser schwer zugängliche Landstrich an
den Ausläufern des Taygetos-Gebirges diente lange
Zeit als Zufluchtsort, wenn fremde Eroberer das Land bedrohten und auch
Piraten fanden hier Unterschlupf. Der Charakter dieser Gegend spiegelt
sich heute noch in der trutzigen Bauweise der typischen Wohntürme.
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